Hortensien pflegen

Hortensien sind die beliebtesten Sträucher im Garten, was nicht zuletzt ihrem geringen Anspruch und dem marginalen Aufwand in der Pflege entspringt. Sie haben Präferenzen an den Standort, stellen keine besonderen Anforderungen an den Boden und können im Halbschatten, einige Sorten sogar im Schatten, wachsen. Doch gibt es durchaus einige Dinge, die der Gärtner für einen kräftigen Wuchs und reichhaltige Blüten beachten sollte. Hortensien verabscheuen nasse Füße und mögen keine direkte Sonneneinstrahlung, sowie keine Trockenheit in der Erde.

Blütenpracht bei geringem Aufwand in der Pflege

Die Hortensie ist ein kräftiger, stark blühender Strauch. Während einige Sorten sehr früh blühen, können andere Hortensien bis in den Herbst hinein mit ihrer Blütenpracht faszinieren. Möchte man in der ganzen Gartensaison nicht auf die Hortensienblüte verzichten, empfiehlt sich eine Kombination verschiedener Sorten mit unterschiedlicher Blütezeit und - dauer. Hier wird es zum Vorteil, da die Ansprüche und Merkmale in der Pflege für alle Arten ähnlich sind und sich nur in der Sortenunterteilung beim Rückschnitt unterscheiden. Hortensien wissen einen durchlässigen, humosen und nährstoffreichen Boden mit geringem Kalkanteil zu schätzen. Eine leichte Säure hingegen ist optimal und führt zu der gewünschten und von vielen Gärtnern angestrebten Blaufärbung zartrosa blühender Sorten. Ein halbschattiger Standort mit feuchtem Bodengrund vereinfacht die Pflege enorm, da man hier nicht häufig gießen muss und die Gefahr von Staunässe, oder aber der Austrocknung des Bodens vorbeugen kann. Keinesfalls sollte man die Sträucher einer starken Direkteinstrahlung der Sonne aussetzen. Selbst bei bester Pflege und regelmäßiger Bewässerung könnte ein Sonnenplatz zum Verbrennen der Blüten und empfindlichen Laubblätter der Hortensien führen.

Welche Pflege ist ganzjährig nötig?

Im Frühjahr sollte der Boden gedüngt und so mit den wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Gärtner die gezielt auf eine Blaufärbung der Blüten setzen, fügen dem Boden Säuremineralien hinzu und halten den pH-Wert bei 4 bis 4,5. Ein luftiger und wasserdurchlässiger Boden ist optimal, er speichert die Feuchtigkeit und mindert den Pflegeaufwand. Abgeblühte Rispen, Bälle und Blütenstände sollten vorsichtig entfernt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass man die Triebe der Hortensien nicht beschädigt. Am besten wartet man, bis die Blüte vollständig getrocknet ist und sich einfach mit den Fingern abknipsen lässt. Für die Überwinterung empfiehlt es sich, den Wurzelballen vorsichtig mit Reisig abzudecken oder Rindenmulch zu nutzen. Sehr große und einige Jahre alte Pflanzen können auch starken Frost absorbieren und nehmen keinen Schaden. Junge, eher zierliche Pflanzen könnten vom starken Frost in ihrem Wuchs beeinträchtigt werden und Schäden an der Wurzel nehmen.

Besonderheit - Hortensien im Pflanzkübel

Freilandsträucher benötigen generell mehr Aufmerksamkeit in der Pflege als eine Hortensie, die man im Pflanzkübel oder Blumentopf hält. Hier gilt, regelmäßiges Gießen und darauf achten, dass keine Staunässe entsteht. Am besten wählt man einen Pflanzkübel aus Ton oder Terracotta, da dieser porös ist und so einen Austausch von Luft und Feuchtigkeit ermöglicht. Der Pflanzkübel wird nicht direkt auf den Boden, sondern auf eine Erhöhung gestellt. Auch in der Überwinterung muss dem Pflanzkübel mit Hortensien eine größere Bedeutung beigemessen werden. Das Abdecken des Erdreichs rund um die Wurzel reicht hier nicht aus, sodass eine Überwinterung bevorzugt im Haus oder im Keller stattfinden sollte. Da die Erde, die den Wurzelballen umgibt nicht viel Volumen aufweist, könnte diese bei klirrender Kälte absterben. Mit der richtigen Pflege ist die Hortensie eine schöne, langlebige Kübelpflanze.

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Hortensien pflegen

Hortensien sind die beliebtesten Sträucher im Garten, was nicht zuletzt ihrem geringen Anspruch und dem marginalen Aufwand in der Pflege entspringt. Sie haben Präferenzen an den Standort, stellen keine besonderen Anforderungen an den Boden und können im Halbschatten, einige Sorten sogar im Schatten, wachsen. Doch gibt es durchaus einige Dinge, die der Gärtner für einen kräftigen Wuchs und reichhaltige Blüten beachten sollte. Hortensien verabscheuen nasse Füße und mögen keine direkte Sonneneinstrahlung, sowie keine Trockenheit in der Erde.

Blütenpracht bei geringem Aufwand in der Pflege

Die Hortensie ist ein kräftiger, stark blühender Strauch. Während einige Sorten sehr früh blühen, können andere Hortensien bis in den Herbst hinein mit ihrer Blütenpracht faszinieren. Möchte man in der ganzen Gartensaison nicht auf die Hortensienblüte verzichten, empfiehlt sich eine Kombination verschiedener Sorten mit unterschiedlicher Blütezeit und - dauer. Hier wird es zum Vorteil, da die Ansprüche und Merkmale in der Pflege für alle Arten ähnlich sind und sich nur in der Sortenunterteilung beim Rückschnitt unterscheiden. Hortensien wissen einen durchlässigen, humosen und nährstoffreichen Boden mit geringem Kalkanteil zu schätzen. Eine leichte Säure hingegen ist optimal und führt zu der gewünschten und von vielen Gärtnern angestrebten Blaufärbung zartrosa blühender Sorten. Ein halbschattiger Standort mit feuchtem Bodengrund vereinfacht die Pflege enorm, da man hier nicht häufig gießen muss und die Gefahr von Staunässe, oder aber der Austrocknung des Bodens vorbeugen kann. Keinesfalls sollte man die Sträucher einer starken Direkteinstrahlung der Sonne aussetzen. Selbst bei bester Pflege und regelmäßiger Bewässerung könnte ein Sonnenplatz zum Verbrennen der Blüten und empfindlichen Laubblätter der Hortensien führen.

Welche Pflege ist ganzjährig nötig?

Im Frühjahr sollte der Boden gedüngt und so mit den wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Gärtner die gezielt auf eine Blaufärbung der Blüten setzen, fügen dem Boden Säuremineralien hinzu und halten den pH-Wert bei 4 bis 4,5. Ein luftiger und wasserdurchlässiger Boden ist optimal, er speichert die Feuchtigkeit und mindert den Pflegeaufwand. Abgeblühte Rispen, Bälle und Blütenstände sollten vorsichtig entfernt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass man die Triebe der Hortensien nicht beschädigt. Am besten wartet man, bis die Blüte vollständig getrocknet ist und sich einfach mit den Fingern abknipsen lässt. Für die Überwinterung empfiehlt es sich, den Wurzelballen vorsichtig mit Reisig abzudecken oder Rindenmulch zu nutzen. Sehr große und einige Jahre alte Pflanzen können auch starken Frost absorbieren und nehmen keinen Schaden. Junge, eher zierliche Pflanzen könnten vom starken Frost in ihrem Wuchs beeinträchtigt werden und Schäden an der Wurzel nehmen.

Besonderheit - Hortensien im Pflanzkübel

Freilandsträucher benötigen generell mehr Aufmerksamkeit in der Pflege als eine Hortensie, die man im Pflanzkübel oder Blumentopf hält. Hier gilt, regelmäßiges Gießen und darauf achten, dass keine Staunässe entsteht. Am besten wählt man einen Pflanzkübel aus Ton oder Terracotta, da dieser porös ist und so einen Austausch von Luft und Feuchtigkeit ermöglicht. Der Pflanzkübel wird nicht direkt auf den Boden, sondern auf eine Erhöhung gestellt. Auch in der Überwinterung muss dem Pflanzkübel mit Hortensien eine größere Bedeutung beigemessen werden. Das Abdecken des Erdreichs rund um die Wurzel reicht hier nicht aus, sodass eine Überwinterung bevorzugt im Haus oder im Keller stattfinden sollte. Da die Erde, die den Wurzelballen umgibt nicht viel Volumen aufweist, könnte diese bei klirrender Kälte absterben. Mit der richtigen Pflege ist die Hortensie eine schöne, langlebige Kübelpflanze.

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